Dienstag, 24. Februar 2015

Ewiglich … Dornröschen? Kiss my Ass! [Rezension]

Ein Metal-Märchen? Klingt zunächst furchtbar langweilig. Doch das Buch "Ewiglich ... Dornröschen? Kiss my Ass" von Olga A. Krouk hat mich wirklich überrascht.

Kurz zum Inhalt


"Wenn die Heavy-Metal Braut zur Märchenprinzessin wird...

Wann hat dieser bescheuerte Prinz es nur geschafft, aus ‚Was für ein aufgeblasener Vollidiot‘ ein ‚Der hat was …‘ zu machen? Möge der Kelch an mir vorübergehen. Ich bin doch überhaupt kein Typ für diesen ‚Der hat was …‘-Unsinn!

Ly – chaotisch, fast 16 und ungeküsst – ist stolze Gründerin einer Heavy-Metal-Band und so ganz und gar nicht zur Prinzessin geeignet. Bis sie sich im Körper einer Königstochter wiederfindet. Mit den schönsten Mädchen der Märchenwelt soll sie nun um das Herz des hiesigen Prinzen kämpfen. Damit hat Ly allerdings wenig am Hut. Von ihrer rockigen und rosarot-untauglichen Art bekommt nicht nur der Zeremonienmeister einen Blutsturz, damit haut sie auch den glorreichen Prinzen glatt von seinem edlen Gaul weg.
Intrigen, Flüche (uralte und ‚What the fuck’) sowie zerronnene Wimperntusche stehen prompt an der Tagesordnung. Wird Ly den Weg zurück in ihren Körper finden, der allem Anschein nach in einen hundertjährigen Schlaf gefallen ist?"

"Ewiglich ... Dornröschen? Kiss my Ass!" von Olga A. Krouk

Meine Meinung


Das Cover und der Titel haben mich in den Bahn gezogen und waren die Gründe für meine Bewerbung für das Buch. Schlichte Gestaltung gefällt mir meist am besten. Doch der Schriftzug "Metal" auf der Weste der Hauptcharakterin hätte man auch weglassen und durch einen Bandnamen ersetzen können. So ist es doch ein wenig zu plakativ. Der Buchtitel hält jedoch genau, was er verspricht. Ein Mädchen, was absolut keine Lust darauf hat eine Prinzessin zu sein und dies mit Händen und Füßen tritt, wo sie nur kann.

Die 16-jährige Lyana, oder kurz Ly, findet sich plötzlich im Körper einer Prinzessin. Von der ersten Seite an, muss sich um ihr Leben fürchten und gegen die böse Fee aus dem Märchen "Dornröschen" kämpfen. Doch dass sie sich in dieser Geschichte befindet, weiß sie nicht. Sie meint, zu träumen. Den Kampf gewinnt sie und ahnt nicht welch schreckliches Geheimnis dahinter steckt. Zudem muss sie ihre Prinzessinnenqualitäten unter Beweis stellen. Dies ist jedoch gar nicht so einfach in einer Gebrüder Grimm-Ausgabe der Kuppelshow "Der Bachelor". Während Ly alles daran setzt, den ersten Rosenabend zu überstehen, kommt natürlich alles anders. Die Handlung hat mich sehr überrascht. Von jetzt auf gleich, befindet sich der Leser in der Handlung ohne langes Vorgeplänkel. Jeder kennt das Märchen und dennoch hat es die Autorin geschafft, eine völlig neue Version zu kreiieren, die zu keinem Zeitpunkt langweilt. Auch die Anzahl der Hauptfiguren ist märchentypisch gering. So sind für den Leser nur Ly, ihre beste Freundin Pia und natürlich der Prinz wichtig. Und nicht zu vergessen die böse Fee. Doch ist sie überhaupt böse? Und warum befindet sich Ly plötzlich in einem Märchen?

Fazit: Sehr gut finde ich die Kombination aus altem Märchen und modernem Humor. Ständige Verweise auf die Popkultur und aktuelle Geschehnisse machen das Buch umso spannender. Ich habe mich nur allzu oft dabei ertappt, im Vorfeld zu erraten, mit welchem Vergleich Ly als nächstes um die Ecke kommt. Wer eine romantische Märchenadaption erwartet, liegt bei diesem Buch jedoch absolut falsch. Auch hat mir gut gefallen, dass das Metal-Märchen wirklich kurz und knapp gehalten wurde. An keiner Stelle im Buch hatte ich das Gefühl, dass man diesen Part auch hätte getrost weglassen können. Nur eines fand ich ein wenig unnötig, die ständigen Andeutungen auf andere Märchen. Die waren zwar nettes Beiwerk, aber für die Handlung an sich unnötig.

Für das Buch gibt es von mir daher vier von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: " Ewiglich … Dornröschen? Kiss my Ass!"
Autor: Olga A. Krouk
Seiten: 176
Verlag: U-Line Verlag
Preis: 9,95 Euro
ISBN: 978-3-944154-30-5

Das Buch könnt ihr direkt beim Verlag bestellen.

Wie findet ihr moderne Märchen?









- Das Buch wurde mir kostenfrei vom U-Line Verlag und "Blogg dein Buch" zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal vielen Dank. -

Sonntag, 22. Februar 2015

#34 - sieben mal selbstgemacht

- Mein persönlicher Wochenrückblick am Sonntag -

In sieben Bildern zeige ich euch sieben Dinge, die ich innerhalb der vergangenen sieben Tage gemacht habe.
Selbstgemacht kann dabei so gut wie alles sein - von alltäglichen Dingen bis hin zu größeren Projekten, die ich mit den eigenen Händen gemacht habe.

Huch, zwei Wochen Urlaub sind vorbei und nach dem ich die ersten sieben Tage zur Erholung genutzt habe, ging es in der zweiten Woche wieder zur Sache. 

Genäht! Kosmetiktasche "Vicky" von Pattydoo

Meine allererste Sillikonfuge

Kakteen umgetopft

Blumentöpfe aufgehübscht

Groot an die Wand gehangen

Nähgrundlagen abgeheftet

Gewürze in Gläser umgefüllt

Was habt ihr an den vergangenen sieben Tagen gewerkelt?


Freitag, 20. Februar 2015

Nerds, Geeks & Gamer aufgepasst! Lootchest Februar 2015 [Unboxing]

Es ist Mitte des Monats, also Zeit zum Looten. Meine zweite Lootchest hat mich pünktlich erreicht. Dieses Mal habe ich sogar die Plus-Box. Das heißt: Man bezahlt fünf Euro mehr und erhält ein zusätzliches Produkt. Doch ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Eins vorweg: Die Februar-Lootchest war prall gefüllt

Lootchest Unboxing Februar 2015

Donnerstag, 19. Februar 2015

Jetzt wird gerockt! Und zwar mit Clémence


Meine erste Französische Naht, meine erste Raffung mit drei Nähten!Dieser Rock ist in in vielerlei Hinsicht eine Premiere für mich. Vor ein paar Woche habe ich euch das Buch "Liebe auf den ersten Stich" von Tilly Walner vorgestellt. Wie ihr seht, der versprochene Rock ist nun fertig und wartet darauf von euch in Augenschein genommen zu werden.

Mein Rock Clémence

Für den Rock Clémence habe ich mir für einen schlichten schwarzen Baumwollstoff entschieden. Die Farbe passt schließlich immer. Ich kombiniere den Rock gern mit einem gemusterten Oberteil, z.B. mit kleinen Ankern. Das macht den 60er-Stil perfekt. Leider zieht der Stoff kleine Fusseln magisch an. Habt ihr einen Tipp dagegen außer der obligatorischen Fusselrolle?

Raffung mit drei Nähten

Ab damit zu RUMS.

Wie gefällt euch mein neuer Rock?


Mittwoch, 18. Februar 2015

Challenge accepted! Ein Monat ohne Süßkram

Nach dem närrischen Treiben beginnt heute am Aschermittwoch die Fastenzeit. Weltweit verzichten Christen bis Ostern auf bestimmte Speisen, Getränken und Genussmitteln. Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht auch einmal fasten könne - natürlich ohne religiösen Hintergrund. Schließlich bin ich Atheistin. Aber ist die Fastenzeit nicht ein guter Grund, um sich selbst etwas zu beweisen?

Erstellt mit Wordle

Verzicht in der Fastenzeit! Doch auf was?



Es sollte schon etwas sein, was schwierig werden könne. Mein erster Gedanke fiel auf Facebook. Doch diesen habe ich sehr schnell verworfen. Zum einen habe ich schon im Vorfeld das Gefühl, dass ich komplett von meinem Freundeskreis abgeschnitten sein könnte und zweitens benutze ich auf Arbeit Facebook täglich. Das geht also gar nicht. Das ist wirklich erschreckend, welchen Anteil ein soziales Netzwerk im Internet bereits auf mein Leben hat. Bleiben noch Süßigkeiten. Ja ich weiß: "Das macht doch jeder!" Doch auf Arbeit dienen sie mir sehr oft - ja sogar täglich - als Motivation im Mittagstief, die verbleibenden Stunden durchzuhalten, ohne völlig gerädert zum Feierabend zu sein. Doch wird dem Zucker nicht nachgesagt, den menschlichen Körper müde und schlapp zu machen? Geht es nicht auch gesünder mit Obst und Gemüse?

Also steht meine persönliche Challenge für die Fastenzeit. Von Aschermittwoch bis Ostern keine Süßigkeiten. Darunter fällt somit auch Brause, Limo, Kekse, Eis, Kuchen und mein geliebtes Schokomüsli. Die nächsten Wochen werden hart. Aber ich will es durchhalten. Drückt mir die Daumen!

Was haltet ihr vom Fasten? Auf was könntet ihr nie verzichten?


Dienstag, 10. Februar 2015

[Produkttest] iglo Gerührt & Verführt

Auch in diesem Jahr geht das fröhliche Testen neuer Produkte weiter. Dieses Mal kam ich gemeinsam mit ein paar Freunden in den Genuss, die neuen iglo Gerührt & Verführt Pfannengerichte auszuprobieren.

Gerührt und verführt von iglo im Test

Freitag, 6. Februar 2015

Wie ihr Indien in eure Küche holt!

Seit dem der wöchentliche Speiseplan nicht mehr vom Familienoberhaupt bestimmt wird, sondern ich mein eigener Küchenchef bin, wird es in meiner Küche zunehmend experimenteller. Da ich so gut es geht, auf Produkte mit Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen verzichte, lege ich viel Wert auf Gewürze und Kräuter - selbstgemachte Mischungen inklusive. Doch wie bin ich zur indischen Küche gekommen? Eine Freundin hat mich mit ihrem Wok verzaubert. Kochen mit dem Wok geht schnell, ist gesund und schmeckt lecker. Also habe ich mir auch einen zugelegt. Und dann kam alles Schlag auf Schlag: Gewürze vom Markt und aus dem Asia-Laden, ein Mörser und der Wunsch Neues auszuprobieren. Gerade die indische Küche passt mit diesen Voraussetzungen sehr gut. Über Wochen habe ich mit meinem persönlichen Würzmeister experimentiert, um das perfekte indische Vindaloo/Curry zu kochen. Hauptaugenmerk lag dabei auf der ausgewogenen Gewürz- und Kräutermenge. Nach dem Studium unzähliger YouTube-Tutorials und Indisch-Kochbüchern legten wir los. Herausgekommen ist dieses Rezept.


Zutaten


1 Zwiebel
1 Zimtstange
3 getrocknete Chilischoten
4 Kardamonkapseln
1/2 TL Nelken
1 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Bockshornkleesamen
1 TL gemahlener Korinader
2 TL Cayennepfeffer
2 TL Garam Massala
grobkörniges Meersalz
1 EL Knoblauchpaste
1 EL Ingwerpaste
1 Dose gestückelteTomaten
5 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
200g TK-Erbsen
1 rote Paprikaschote
125ml Kokosmilch
600g gewürfeltes Hähnchenfleisch
2 TL Tamarindenpaste

Zubereitung

Zuerst schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Diese kocht ihr mit ein wenig Salz ungefähr 10 Minuten. Als nächstes bereitet ihr die Würzmischung vor. Dazu holt ihr aus den Kardamonkapseln die kleinen Körner heraus und zerreibt sie gemeinsam mit den Chilischoten, Nelken, Bockshornkleesamen sowie ein wenig Meersalz fein.

Nun könnt ihr die Zwiebel fein hacken und in ausreichend Sonnenblumenöl bei mittlerer glasig dünsten.
Dann gebt ihr eine Zimtstange zu den Zwiebeln und rührt ungefähr zwei Minuten. Dann könnt ihr unter ständigem Rühren die Gewürze aus dem Mörser sowie den Koriander, Cayennepfeffer, Garam Massala und Kreuzkümmel hinzugeben. Stellt sicher das die Temperatur nicht so hoch ist und das genügend Öl in der Pfanne oder im Wok ist, sonst duftet es bald nicht mehr so angenehm exotisch.


Nach ungefähr drei Minuten gebt ihr die Knoblauch- und Ingwerpaste hinzu und rührt weiter. hat sich aus den Gewürzen, den Zwiebeln und den Pasten eine homogene Masse gebildet, gebt ihr das Hähnchenfleisch hinzu. Dies könnt ihr auch weglassen und dafür Kichererbsen hinzugegeben. Dann ist es sogar vegan.

Sobald das Fleisch durchgegart ist, gebt ihr die gestückelten Tomaten in den Wok sowie die Erbsen, Paprikastücke und die Kokosmilch hinzu. Außerdem müssten in der Zwischenzeit die Kartoffeln fertig sein. Die Würfel gebt ihr ebenfalls in den Wok. Nun last ihr alles langsam vor sich hin köcheln, bis die Erbsen und der Paprika die gewünschte Bissfestigkeit haben. Nun die Temperatur erhöhen und unter Rühren die Soße sämig werden lassen. Am Schluss das Curry mit Cayennepfeffer und Garam Massala abschmecken. Je nach belieben könnt ihr noch Tamarindenpaste hinzugeben. Guten Appetit!








Mittwoch, 4. Februar 2015

Brandnooz Box Januar 2015 [Unboxing]

Neuer Monat, neue Essensbox. Auch im Januar gab es bei mir wieder eine Brandnooz Box voll gepackt mit neuen Produkten. Motto der Januar-Box lautet: "Alles bleibt anders". Und dieses Motto setzt Brandnooz auch sofort im Januar 2015 um. Der Beileger wird nun nämlich umweltfreundlicher. Ab sofort ist er digital abrufbar. 

Beileger Brandnooz Box Januar
Brandnooz Box Januar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015

#33 - sieben mal selbstgemacht

- Mein persönlicher Wochenrückblick am Sonntag -
In sieben Bildern zeige ich euch sieben Dinge, die ich innerhalb der vergangenen sieben Tage gemacht habe.
Selbstgemacht kann dabei so gut wie alles sein - von alltäglichen Dingen bis hin zu größeren Projekten, die ich mit den eigenen Händen gemacht habe.

game of Thrones - A Song of Ice and Fire
Bücherregal sortiert

Penne mit Zucchini-Tomatensauce gekocht

Kosmetikprodukte aussortiert

Die Macht der Bügelperlen ist mit mir

Der jute Jutebeutel im Notizdesign

Mein Rock „Clémence“ ist fertig

Perfekter Sonntagmorgen mit Croissants


Was gab's bei euch so?





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