Donnerstag, 16. Juni 2016

Holunderblütensirup selber machen [Rezept]

Der Holunder blüht! Zumindest noch ein paar Wochen. Ihr solltet euch beeilen und ein paar Blütendolden stibitzen und euch köstlichen Sirup machen. Wie das geht, erfahrt ihr hier in aller Kürze.


Ihr braucht:
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bio-Orange
  • 1kg weißer Rohrohrzucker
  • 25g Zitronensäure
  • 25 Holunderblüten-Dolden
Zunächst wäscht ihr die Dolden in einer Schüssel mit Wasser. Ganz wichtig: Nicht unter fließendem Wasser abspülen! Die Orange und die Zitrone in Scheiben schneiden und in eine hitzebeständige Schüssel mit Deckel oder einen Kochtopf legen. Darauf die Holunderblüten verteilen.

Nun kocht ihr das Wasser mit dem Zucker und der Zitronensäure auf und gießt den heißen Sirup über die Holunderblüten und die Zitrusfrüchte. Diesen Ansatz lasst ihr nun drei Tage bei Zimmertemperatur ziehen.



Sind die drei Tage um, schüttet ihr den Ansatz durch ein feines Sieb oder einem Mulltuch in einen Kochtopf und lasst den Sirup noch einmal aufkochen. Die heiße Flüssigkeit füllt ihr in abgekochte Flaschen und verschließt diese. Ungeöffnet ist der Holunderblütensirup ein Jahr lang bei kühler und sonnengeschützer Lagerung haltbar.

Viel Spaß und lasst es euch schmecken!



 

Essbare Wildpflanzen erkennen, sammeln und zubereiten [Rezension]

Auf meinem Blog ist es zugegebenermaßen gerade etwas sehr grün, aber die Jahreszeit bietet gerade schließlich auch sehr viele grüne Köstlichkeiten, die Aufmerksamkeit benötigen. In einem vorherigen Blogpost habe ich euch "Mein Stadt-Kräuter-Buch" vorgestellt. Kommen wir nun zum Pflanzen bestimmen. Larena Lambert verspricht mit dem Buch "Essbare Kräuter & Wildpflanzen" diese zu erkennen, zu sammeln und zu zubereiten. Ob das Buch dieses Versprechen halten kann?





Kurz zum Inhalt von "Essbare Kräuter & Wildpflanzen" von Larena Lambert


"Dieses Buch enthält über 140 der wichtigsten essbaren Wildpflanzen, die man im mitteleuropäischen Raum finden und im täglichen Leben verwenden kann. Ein Steckbrief sowie eine farbige Abbildung dienen zur einfachen Bestimmung der Pflanze und weisen gegebenenfalls auf besondere Standortmerkmale hin. Der Text zu jeder Wildpflanze gibt nähere Auskunft über Verwendung, Geschmack und Besonderheiten. Dazu finden Sie einfache Rezepte und Hinweise zur Verwendung." (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung zum Buch


Das Buch "Essbare Wildkräuter & Wildpflanzen" zeigt eine Auswahl von knapp 140 essbaren Wildpflanzen, die hierzulande wachsen. Die Verwendung vieler der vorgestellten Pflanzen ist heutzutage oft nicht mehr bekannt, Oder wusstet ihr, dass man aus den Blüten der Gemeinen Schafgarbe Limo machen kann?

Die Wildpflanzen sind leider nicht nach ihren botanischen Eigenschaften wie Battform, Blütenform oder -farbe sortiert, sondern alphabetisch. Kräuter und Wildpflanzen in der Natur mit Hilfe des Buches zu erkennen, wird damit zur Glückssache, wenn man nicht gerade sämtliche Fotos im Hinterkopf hat.

Ist man nach langer Suche nach der entsprechenden Pflanze im Buch fündig geworden, hilft mindestens ein Foto sowie ein Steckbrief mit Infos zu Wuchshöhe, Blütenfarbe, -blätter, -stand sowie Laubblätter und Frucht die Pflanze zu bestimmen. Zudem wird erklärt, mit welchen giftigen Pflanzen man die essbare nicht verwechseln sollte. Leider gibt es von den giftigen Doppelgängern keine Fotos.



In einem kurzen Text erklärt die Autorin verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. So wird der Gemeine Huflattich als Heilpflanze bei Erkältungen verwendet und soll zugleich im Salat oder als Füllung für Kohlroulade schmecken. Zudem gibt es für einige Wildpflanzen noch ein Rezept. Der Leser erfährt, wie er Hagebuttenmus, Spinat aus dreierlei Wildpflanzen und Veilchenessig zubereiten kann.

Aktuell blüht der Holunder. Leider gibt es im Buch nur ein Rezept für eine Holunderbeerensuppe. Wie man Sirup aus Holunderblüten machen kann, erfahrt ihr hier.


Fazit: Das Buch bietet einen guten Überblick über essbare Wildpflanzen und was man mit ihnen zubereiten kann. In der Natur ist das Buch zum Pflanzen bestimmen leider völlig unpraktisch.

Für das Buch gibt es von mir drei von fünf Bewertungsvögelchen.





Titel: "Essbare Kräuter & Wildpflanzen"
Autor: Larena Lambert
Seiten: 192
Verlag: Bassermann
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-8094-3490-0









Das Buch wurde mir kostenlos durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt jedoch meine persönliche Meinung wieder.

Dienstag, 7. Juni 2016

"Fünf am Fünften" - 5 unverzichtbare Tools für den Alltag

Puh, der Kalender und ich werden im Juni offenbar keine Freunde mehr. Am Anfang vergangener Woche hatte ich den 5. Juni noch im Hinterkopf. Dort ist er jedoch in die hinterste Ecke verschwunden. Denn Mitte der Woche bin ich fest davon ausgegangen, dass ich noch eine ganze Woche zeit habe. Und was soll ich sagen, besser spät als nie. Daher gibt es für euch heute die "Fünf am Fünften" ausnahmsweise mal an einem Achten.

Thema im Juni sind meine Lieblingstools, die mir den Alltag erleichtern.


Montag, 6. Juni 2016

Essbares Leipzig? Mein Stadt-Kräuter-Buch [Rezension]

Im Frühling sprießt der Bärlauch im Leipziger Auwald aus der Erde und erfüllt die Luft mit einem köstlichen Knobiduft. Voller Motivation habe ich vor ein paar Wochen Bärlauchblätter geerntet und köstliche Pesto zubereitet. Jetzt war ich Holunderblüten sammeln um Likör anzusetzen und Sirup selber zumachen.



Neben Bärlauch muss es in der Stadt doch noch mehr Kräuter geben, die es zu ernten lohnt? Doch wo finde ich die und was mach ich damit. Beim Stöbern im Internet bin ich dann auf das Buch von Ursula Stratmann "Mein Stadt-Kräuter-Buch" gestoßen. Meine Neugier wurde geweckt. Danke an den Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Mein Stadt-Kräuter-Buch von Ursula Stratmann

Brandnooz Box Mai 2016 [Unboxing]

"Mai, oh Mai!" hieß es als ich die Brandnooz Box ausgepackt habe. Eine bunte Mischung, bei der ich einmal mehr feststellen musste, dass mir das Auspacken zwar Spaß macht, dass die Kommentare anderer Abonnenten auf Facebook aber sehr viel unterhaltsamer sind. Ich frag mich jedes Mal, warum man sich eine Überraschungsbox mit Lebensmitteln bestellt, wenn man danach rumnörgeln muss, dass man dies nicht esse und das nicht möge.

Ich esse auch vieles nicht, aber dann verteile ich es in meiner Familie oder teile es mit Freunden oder Arbeitskollegen. Am besten finde ich allerdings die Kommentare, die sich gegen vegane Lebensmittel richten. Ist die Bezeichnung "vegan" etwa mit "giftig" gleichzusetzen? Jeder konsumiert täglich sehr viele Produkte, die vegan sind und da wird sich nicht beschwert. Druckt der Hersteller aber auf eine Margarine "vegan" wird das Produkt sofort verteufelt.

Was ist eigentlich los mit den Menschen? Es soll doch eigentlich Spaß machen, Produkte auszuprobieren, die man so im Laden nicht kaufen würde oder die man noch nicht kennt. Aber nun genug, ihr wollt sicherlich wissen, was überhaupt in der Box war.
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